Weitgehendes Aus für Bankomatgebühr

Ab 13. Jänner gilt eine gesetzliche Regelung von Bankomatgebühren. „Es ist positiv, dass Bankomatgebühren nur mehr sehr eingeschränkt verrechnet werden dürfen“, sagt AK Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic. „Wir werden die Banken jedenfalls genau beobachten, wie sie diese gesetzliche Vorgabe in der Praxis handhaben.“ Weiter

Was ist neu 2018?

Für 2018 gibt es im Konsumentenschutz einige erfreuliche Neuerungen. So gibt es eine Änderung des Verbraucherzahlungskontogesetzes. Diese Neuerung schützt vor Bankomatgebühren. Die kontoführende Bank darf ihren Kundinnen und Kunden nur mehr dann Gebühren für einzelne Abhebungen mit der Bankomatkarte verrechnen, wenn sie bei der Eröffnung des Kontos frei zwischen einem pauschalen Kontoführungsentgelt, durch das auch alle Bargeldabhebungen abgedeckt sind, und einem Tarif mit einer niedrigeren Kontoführungsgebühr wählen konnten, bei dem zusätzliche Kosten für einzelne Bankomatbehebungen anfallen. Außerdem muss die kontoführende Bank alle Gebühren und Entgelte übernehmen, die von Banken unabhängige Betreiberinnen und Betreiber von Automaten für Geldabhebungen verlangen (beispielsweise Euronet). Diese Verpflichtung gilt unabhängig davon für welches der beiden Kontomodelle man sich entschieden haben und tritt am 13. Jänner 2018 in Kraft.
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