Reise in die Geschichte der ArbeiterInnenbewegung in Wien

Bei einem Spaziergang durch Wien kommt man an jeder Ecke mit der Wiener ArbeiterInnenbewegung in Berührung. Vom Wienerberg im Süden – die Wiege der österreichischen ArbeiterInnenbewegung – über das Amalienbad und das Vorwärts-Haus bis hin zum Karl-Marx-Hof im Norden, dem Prestigeprojekt der Wiener Wohnungspolitik der Zwischenkriegszeit. Es handelt sich um Bauten und Institutionen, die ein Weltbild widerspiegeln, das von Gleichheit, Solidarität, Mitbestimmung, guten Arbeitsbedingungen, gerechtem Lohn, leistbaren Freizeitmöglichkeiten und einem friedlichen Miteinander aller geprägt ist. Von den geschichtlichen Orten der ArbeiterInnenbewegung ausgehend spannt der Autor einen Bogen zur Bedeutung der jeweiligen Einrichtung in die heutige Zeit. Anhand historischer Schauplätze in Wien wird die geschichtliche Leistung der ArbeiterInnnenbewegung verdeutlicht. Zahlreiche Abbildungen machen diesen Reiseführer zu einer vergnüglichen Lektüre. Es ist ein Stadtspaziergang der besonderen Art.

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Acht Stunden Arbeit pro Woche sind genug für psychisches Wohlbefinden

Eine aktuelle Studie zeigt, dass das Risiko einer psychischen Erkrankung bei Menschen, die von Arbeitslosigkeit in einen bezahlten Job von acht Stunden pro Woche oder weniger wechseln, sinkt. Vor dem Hintergrund der Knappheit an Arbeitsplätzen und des technologischen Fortschritts lassen die Ergebnisse darauf schließen, dass die Arbeitszeit pro Person drastisch reduziert und generell besser aufgeteilt werden sollte, um Beschäftigung für alle zu ermöglichen.

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Arbeiten bei Hitze

Auch bei 35 Grad Celsius im Schatten gibt es keine Hitzeferien für Arbeit­nehmer­innen und Arbeitnehmer. Es gibt keine gesetzliche Grundlage da­für, den Arbeitsplatz zu ver­lassen, wenn die sommer­liche Temperatur zu hoch ist.

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AK Präsident Zangerl: Klage gegen Kassenzerschlagung eingebracht

Die AK Tirol hat Klage gegen die Kassenzerschlagung beim Verfassungsgerichtshof eingebracht. Mehr als 200 Seiten umfasst der Individualantrag, in dem alle politisch relevanten Punkte gegen die Zerschlagung und Zentralisierung genau ausgeführt sind, gegen die die Arbeiterkammer Beschwerde erhebt. „Allein die Tiroler Gebietskrankenkasse verliert durch die Zentralisierung geschätzte 178 Millionen Euro. Die Hauptbetroffenen sind die Patienten. Die funktionierende Gesundheitsversorgung der Arbeitnehmer-Familien steht auf dem Spiel“, sagt der Tiroler AK Präsident und BAK-Vizepräsident Erwin Zangerl (AAB-FCG).

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Musterbrief für freien Karfreitag – bis 5. April muss der Feiertagswunsch bekannt gegeben werden!

Ob die Neuregelung zum Karfreitag hält oder nicht – hier ist ein Musterbrief, der alle Rechtsansprüche wahrt. Achtung: Die Zeit drängt, unbedingt bis 5. April den Feiertagswunsch bekannt geben. Er muss 14 Tage vor dem Karfreitag abgegeben werden.

Anspruch geltend machen

Durch ihre Karfreitag-Regelung hat die Regierung eine völlig unsichere Rechtslage geschaffen. Jenen evangelischen und altkatholischen Beschäftigten, die am Karfreitag Freizeit in Anspruch nehmen wollen, empfehlen wir die Geltendmachung mit dem Musterschreiben. Damit sind Rechtsansprüche jedenfalls gewahrt. Mehr rechtliche Sicherheit bei der Neuregelung zum Karfreitag wird ein juristisches Gutachten bringen, das der ÖGB in Auftrag gegeben hat.