Änderung bei den Kündigungsfristen der Angestellten

Ab 1. Jänner 2018 gelten die Kündigungsfristen nach dem Angestelltengesetz unabhängig vom Beschäftigungsausmaß für alle Angestellten. Damit tritt der erste Teil der im September vom Parlament beschlossenen Angleichung der Rechte von ArbeiterInnen und Angestellten in Kraft. Nach der noch bis 31.12.2017 geltenden Rechtslage muss bei einer geringen Wochenarbeitszeit (zB unter 8 Stunden bei einer Normalarbeitszeit von 40 Stunden einer Branche) nur eine 14-tägige Kündigungsfrist eingehalten werden. Ab 1.1.2018 muss von ArbeitgeberInnen auch bei den sogenannten „Mindestbeschäftigten“, also Angestellten mit geringer wöchentlicher Arbeitszeit, zumindest 6 Wochen Kündigungsfrist eingehalten werden.

Betroffen von dieser Regelung sind vor allem viele geringfügig Beschäftigte z.B. im Handel. Sollten nach dem Weihnachtsgeschäft Arbeitsverhältnisse gelöst werden, sollte daher auf die Einhaltung der Fristen besonders geachtet werden.
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Steuerausgleich: Was sich 2018 ändert

Ab 2018 gibt es eine Änderung bei den Sonderausgaben. Das Finanzamt berücksichtigt ab dem Steuerjahr 2017 folgende Ausgaben automatisch bei der ArbeitnehmerInnenveranlagung: 

  • Kirchenbeiträge
  • Spenden
  • Beiträge zur freiwilligen Weiterversicherung bzw. den Nachkauf von Versicherungszeiten.

Die Organisationen, die eine Spende erhalten haben, müssen dem Finanzamt die Daten bis Ende Februar übermitteln. Sie brauchen daher Vor- und Zuname sowie das Geburtsdatum des Spenders oder der Spenderin. Anonyme Spenden lassen sich daher nicht mehr steuerlich absetzen.  Weiter