Was ist neu 2018?

Für 2018 gibt es im Konsumentenschutz einige erfreuliche Neuerungen. So gibt es eine Änderung des Verbraucherzahlungskontogesetzes. Diese Neuerung schützt vor Bankomatgebühren. Die kontoführende Bank darf ihren Kundinnen und Kunden nur mehr dann Gebühren für einzelne Abhebungen mit der Bankomatkarte verrechnen, wenn sie bei der Eröffnung des Kontos frei zwischen einem pauschalen Kontoführungsentgelt, durch das auch alle Bargeldabhebungen abgedeckt sind, und einem Tarif mit einer niedrigeren Kontoführungsgebühr wählen konnten, bei dem zusätzliche Kosten für einzelne Bankomatbehebungen anfallen. Außerdem muss die kontoführende Bank alle Gebühren und Entgelte übernehmen, die von Banken unabhängige Betreiberinnen und Betreiber von Automaten für Geldabhebungen verlangen (beispielsweise Euronet). Diese Verpflichtung gilt unabhängig davon für welches der beiden Kontomodelle man sich entschieden haben und tritt am 13. Jänner 2018 in Kraft.
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Änderung bei den Kündigungsfristen der Angestellten

Ab 1. Jänner 2018 gelten die Kündigungsfristen nach dem Angestelltengesetz unabhängig vom Beschäftigungsausmaß für alle Angestellten. Damit tritt der erste Teil der im September vom Parlament beschlossenen Angleichung der Rechte von ArbeiterInnen und Angestellten in Kraft. Nach der noch bis 31.12.2017 geltenden Rechtslage muss bei einer geringen Wochenarbeitszeit (zB unter 8 Stunden bei einer Normalarbeitszeit von 40 Stunden einer Branche) nur eine 14-tägige Kündigungsfrist eingehalten werden. Ab 1.1.2018 muss von ArbeitgeberInnen auch bei den sogenannten „Mindestbeschäftigten“, also Angestellten mit geringer wöchentlicher Arbeitszeit, zumindest 6 Wochen Kündigungsfrist eingehalten werden.

Betroffen von dieser Regelung sind vor allem viele geringfügig Beschäftigte z.B. im Handel. Sollten nach dem Weihnachtsgeschäft Arbeitsverhältnisse gelöst werden, sollte daher auf die Einhaltung der Fristen besonders geachtet werden.
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Dienstverhinderung bei Schneechaos

Wenn sich Frau Holle austobt, Straßen und Schienen unter dem Schnee verschwinden und alle Pläne durch Glatteis ins Schleudern geraten, stellt sich die Frage: Schaffe ich es heute überhaupt in die Arbeit? Und falls ja, wann? Mit welchen Konsequenzen muss ich rechnen, falls ich nicht oder zu spät komme? Weiter

Krankenstand

Wenn ArbeitnehmerInnen erkranken, stellen sich viele Fragen. Auch die Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren, ist präsent. Welche Pflichten haben ArbeitnehmerInnen im Krankenstand und welche Rechte haben sie gegenüber dem Arbeitgeber bzw. der Arbeitgeberin? Weiter

Steuerausgleich: Was sich 2018 ändert

Ab 2018 gibt es eine Änderung bei den Sonderausgaben. Das Finanzamt berücksichtigt ab dem Steuerjahr 2017 folgende Ausgaben automatisch bei der ArbeitnehmerInnenveranlagung: 

  • Kirchenbeiträge
  • Spenden
  • Beiträge zur freiwilligen Weiterversicherung bzw. den Nachkauf von Versicherungszeiten.

Die Organisationen, die eine Spende erhalten haben, müssen dem Finanzamt die Daten bis Ende Februar übermitteln. Sie brauchen daher Vor- und Zuname sowie das Geburtsdatum des Spenders oder der Spenderin. Anonyme Spenden lassen sich daher nicht mehr steuerlich absetzen.  Weiter

Umtausch: Wenn das Christkind danebengreift

Nicht immer erfüllen Weihnachtsgeschenke die Erwartungen des Beschenkten. Deshalb sollten Sie schon beim Kauf darauf achten, ob und wie ein Umtausch möglich ist.

Die Daunenjacke ist zu groß, die Ritterburg wurde gleich doppelt geschenkt, oder es liegt einfach die falsche Handyhülle unterm Weihnachtsbaum: Auch in diesem Jahr bleibt für viele nach den Feiertagen wieder nur der Weg zurück zum Geschäft, um gut gemeinte, aber falsch getroffene Geschenke umzutauschen. Weiter

Schrittweise in Pension- die geförderte Altersteilzeit

Die geförderte Altersteilzeit gibt älteren ArbeitnehmerInnen die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit zu reduzieren. Mit Zustimmung der ArbeitgeberInnen wird so ein gleitender Übergang in die Pension geschaffen. Die ArbeitnehmerInnen verlieren dabei weder Pensionsbezüge noch Ansprüche auf Krankengeld, Abfertigung oder Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung. Weiter