Papamonat und Anrechnung der Karenzzeiten

Es ist gut, dass alle Väter die Chance bekommen, von Anfang an einen intensiven Bezug zu ihrem Kind aufzubauen. Die gesetzliche Anrechnung der Karenz­zeiten auf alle Ansprüche im Dienst­verhältnis ist wichtig, damit es beim Wieder­einstieg keine Ein­kom­mens­nachteile gibt.

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Arbeiten bei Hitze

Auch bei 35 Grad Celsius im Schatten gibt es keine Hitzeferien für Arbeit­nehmer­innen und Arbeitnehmer. Es gibt keine gesetzliche Grundlage da­für, den Arbeitsplatz zu ver­lassen, wenn die sommer­liche Temperatur zu hoch ist.

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Mit Klarnamen gegen Hate-Speach?

Vermutlich wünscht sich die (alte) Regierung derzeit eher ein privates Vermummungsgebot, als ein digitales Vermummungsverbot. Vor Kurzem noch wollte man es allerdings ganz genau wissen. Unter dem Schlagwort „digitales Vermummungsverbot“ stellte die Bundesregierung Anfang April 2019 einen Gesetzesentwurf namens „Sorgfalt und Verantwortung im Netz“ vor, der (Ehren-)Beleidigung und üble Nachrede im Netz einschränken soll. Wer sich auf online-Foren äußern möchte, muss in Zukunft dem Betreiber gegenüber die eigene Identität mittels Name und Adresse offenlegen. Die Betreiber müssen dann im Falle des Falles den Namen gegenüber jenen offenlegen, die beleidigt oder Opfer übler Nachrede wurden. Damit soll Hass im Netz hintangehalten werden. Die GPA-djp hat sich dieses Gesetzesvorhaben näher angesehen.

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Housing for all

Wohnen wird in ganz Europa immer teurer. Obwohl es ein Grundbedürfnis ist, tun sich immer mehr Menschen schwer, ihre Miete zu zahlen. Genau diesem Thema widmet sich jetzt eine Europäische Bürgerinitiative mit dem Namen Housing for all, die wir als GPA-djp gerne unterstützen. Wenn auch du der Meinung bist, dass sich jeder Menschen eine Wohnung leisten können sollte, dann unterschreibe hier!

AK Präsident Zangerl: Klage gegen Kassenzerschlagung eingebracht

Die AK Tirol hat Klage gegen die Kassenzerschlagung beim Verfassungsgerichtshof eingebracht. Mehr als 200 Seiten umfasst der Individualantrag, in dem alle politisch relevanten Punkte gegen die Zerschlagung und Zentralisierung genau ausgeführt sind, gegen die die Arbeiterkammer Beschwerde erhebt. „Allein die Tiroler Gebietskrankenkasse verliert durch die Zentralisierung geschätzte 178 Millionen Euro. Die Hauptbetroffenen sind die Patienten. Die funktionierende Gesundheitsversorgung der Arbeitnehmer-Familien steht auf dem Spiel“, sagt der Tiroler AK Präsident und BAK-Vizepräsident Erwin Zangerl (AAB-FCG).

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Urlaubsanspruch

Jede/r Arbeitnehmer/-in und jeder Lehrling hat Anspruch auf bezahlten Urlaub.

Anspruch

Wenn Sie in einer Firma neu zu arbeiten beginnen, entsteht der Urlaubsanspruch im ersten halben Jahr im Verhältnis zur zurückgelegten Dienstzeit nach jeweils zirka 13 Kalendertagen haben Sie Anspruch auf einen Urlaubstag, nach rund zweieinhalb Monaten auf eine ganze Urlaubswoche. Nach diesem halben Jahr steht der Urlaub im vollen Ausmaß zu.

Ab dem zweiten Arbeitsjahr haben Sie gleich zu Beginn des Arbeitsjahres den gesamten Urlaubsanspruch.

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AK Zukunftsprogramm: Mehr Service, mehr Leistungen, mehr für Mitglieder

Das Jahr 2019 wird den AK Mitgliedern neue und verbesserte Leistungen und Services der Arbeiterkammer in den Schlüsselbereichen Bildung, Pflege und Wohnen bringen. Zudem hat die AK eine große Digitalisierungs­offensive vor: Über einen Zeitraum von fünf Jahren sollen bundesweit 150 Millionen Euro in einen Qualifizierungs­fonds und einen AK Projektfonds Arbeit 4.0 fließen. Die Offensive hat ein klares Ziel: Die Digitalisierung soll den Beschäftigten in Österreich nützen und ihr Leben verbessern.

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Musterbrief für freien Karfreitag – bis 5. April muss der Feiertagswunsch bekannt gegeben werden!

Ob die Neuregelung zum Karfreitag hält oder nicht – hier ist ein Musterbrief, der alle Rechtsansprüche wahrt. Achtung: Die Zeit drängt, unbedingt bis 5. April den Feiertagswunsch bekannt geben. Er muss 14 Tage vor dem Karfreitag abgegeben werden.

Anspruch geltend machen

Durch ihre Karfreitag-Regelung hat die Regierung eine völlig unsichere Rechtslage geschaffen. Jenen evangelischen und altkatholischen Beschäftigten, die am Karfreitag Freizeit in Anspruch nehmen wollen, empfehlen wir die Geltendmachung mit dem Musterschreiben. Damit sind Rechtsansprüche jedenfalls gewahrt. Mehr rechtliche Sicherheit bei der Neuregelung zum Karfreitag wird ein juristisches Gutachten bringen, das der ÖGB in Auftrag gegeben hat.